Bestattung

„Denn ich bin gewiss,
das weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

weder Hohes noch Tiefes
noch irgendeine andere Kreatur

uns trennen kann von der Liebe Gottes,
die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.”

(Römer 8,38)

Der Tod nimmt uns Menschen, die wir lieb hatten und führt uns gleichzeitig vor Augen, dass auch unser Leben vergänglich ist. Das schmerzt entsetzlich. Da ist es tröstlich zu wissen, dass nach christlichem Verständnis nicht der Tod das letzte Wort hat. Der Glaube gibt uns Kraft, dem Tod zu begegnen, und unsere christliche Hoffnung reicht über den Tod hinaus.

Der Kirchenvater Augustinus hat das schon im 4. Jahrhundert erkannt und schreibt:

„Ich bin nur auf die andere Seite gegangen.
Ich bin ich, du bist du.
Was wir füreinander waren, das ist für immer.
Das Leben bedeutet immer, was es schon immer bedeutet hat.
Ich bin nicht weit weg, grade auf der anderen Seite des Weges…“

Abschied nehmen ist ebenso wichtig, wie getröstet zu werden. Die Evangelische Kirche hält Worte, Bilder und Lieder bereit, die über die Jahrhunderte immer wieder Menschen getröstet haben.

Sie spenden ihnen bis heute im Angesicht des Todes Hoffnung und Zuversicht. Sie geben Kraft, um Abschied zu nehmen. Sie helfen, die Zeit der Trauer zu überstehen.
Unser Pfarrteam bietet Begleitung beim Abschiednehmen an und erinnert daran, dass der Macht des Todes die Kraft des christlichen Glaubens entgegensteht.

Wenn ein Mensch stirbt, ist es tröstlich zu erfahren, dass sich dieses Leben nun erfüllt hat. Der Verstorbene kehrt zurück zu Gott, der alles Leben erschaffen hat. Entsprechend wird in der kirchlichen Trauerfeier der Verstorbene in Gottes Hand übergeben. Ängste und Sorgen um ihn können abgestreift werden, denn wir Menschen können darauf vertrauen: Bei Gott sind unsere Verstorbenen gut aufgehoben.

Auf der Seite unserer Landeskirche finden Sie eine Liste mit Themen und Anregungen, die bei einem Trauerfall hilfreich sein kann.